06.08
Das Langzeitgedächtnis eines vergesslichen Optimisten…
Es gibt Momente, da ärgert man sich so richtig doll, wenn es regnet und man nass wird. Vor allem, wenn man irgendwo hinkommt, und man sich nicht umziehen kann.
Ganz anders ist die Sache aber, wenn man auf dem Weg nach Hause ist, einem warmer sanfter Regen ins Gesicht fließt und man ganz genau weiß, ganz egal wie durchnässt man ist, dass man sich – zu Hause angekommen – umziehen und einen warmen Tee machen kann.
Seit ich weiß nicht mehr wie lange war ich endlich am Donnerstag mal wieder im ST-Club. Thema: “60er, 70er, 80er”. Ach war das mal wieder schön so richtig ungehemmt abzuzappeln. Wie früher einfach durchgetanzt. Von vorn bis hinten. Egal was lief. 
Gestern war Tag der offenen Tür (oder so) bei der Deutschen Windtechnik in Bremen und da konnte man die Software bewundern, die wir hier fleißig bei DrehPunkt zusammengezaubert haben. Das ganze nennt sich Leitwarte und ist super cooooool!!!!
Guckst du hier: Beitrag auf Radio Bremen (mit Video!!!)
Ich hatte es schon im Radio gehört, dass ein riesiges Kreuzfahrtschiff im Rostocker Hafen einlaufen sollte. Doch als ich abends von der Arbeit nach Hause kam und dann plötzlich dieses beeindruckende Bild vor mir sah, als ich gerade zu S-Bahn ging, war ich ein wenig beeindruckt.
Ich habe dann diesen Moment mit meinem Handy festgehalten, welches leider nicht mit einer besonders guten Fotoqualität glänzen kann. Naja… man kann nicht alles haben. 
PS: Das Ereignis is jetzt schon paar Tage her… es muss also jetzt keiner nach Warnemünde laufen und dieses Schiff suchen. 
Endlich komme ich dazu über mein sehr spannendes letztes Wochenende zu erzählen. Denn ich wurde gebucht als Fotograf auf einer Hochzeit gemeinsam mit Dirk. Da dies unser erster Hochzeitsauftrag war und ich glaube sowieso der erste Auftrag überhaupt, waren wir beide ziemlich aufgeregt und haben uns besonders viel Mühe in der Vorbereitung gegeben. So informierten wir uns natürlich, welche Motive für eine Hochzeit wichtig sind, was man beachten muss, wir begutachteten vor der Hochzeit alle Lokalitäten und ließen uns einen detailierten Zeitplan geben. Alles ganz professionell… 
Und dann war’s so weit. Der große Tag war da. Wir wurden gegen 11 Uhr morgens abgeholt. Vor Ort war alles noch ganz entspannt. Die Braut war pünktlich um 12 Uhr fertig und der Bräutigam durfte sie das erste Mal sehen. Die Kameras kamen zum ersten Mal zum Einsatz: Dauerfeuer. Keinen Moment verpassen.
Dann ging’s weiter zum klassischen Braut/Bräutigam-Shooting. Wir hatten Glück mit dem Wetter. Bewölkt aber trocken. Wir konnten im Gutshaus an einer schönen Treppe und draußen im Grünen fotografieren. Nachdem wir am Anfang noch etwas warm laufen mussten, ging’s dann eigentlich ganz gut. Und ich bin auch ganz zufrieden mit dem Ergebnis. Kleinere Details hätte man besser machen können, aber für’s erste Mal war’s supi! (Fotos gibt’s später…)
Dann ging’s weiter: Die Hochzeit in einer Kirche. Erstmal die Hochzeitsgesellschaft abbilden und dann die beiden Glücklichen mit dem Pastor. Hier aufpassen: Nur dezent Fotos machen. Soll ja nicht stören. Meine Spiegelreflex war gut in der Kirche zu hören. *KLACK* … *KLACK* … *KLACK*
Ich stand ganz vorn zwischen Brautpaar und Pastor… so’n bissl am Rand… das war sehr merkwürdig… so dicht werde ich wohl erst wieder bei meiner eigenen Hochzeit am Ort des Geschehens sein. 
So… und nachdem das alles im Kasten war, war das schlimmste vorbei. Und nach der Pflicht folgte nun nur noch die Kür. Aber auch die hatte es in sich: Damit sich die Familie etwas kennenlernen kann, wurden an alle Steckbriefe verteilt, die jeder ausfüllen sollte. Und damit diese auch einer Person zuordenbar sind, haben wir vor Ort mit meinem kleinen mobilen Blitzstudio Portraits von jeder Person gemacht, diese vor Ort gedruckt, ausgeschnitten und auf die Steckbriefe geklebt. Das ging wie am Fließband. Hat super funktioniert.
Und dann wurde es wirklich entspannt. Es wurde Abend. Es gab Buffett. Alle waren entspannt. Noch ein bisschen die gelassene Stimmung einfangen und um 24:00 Uhr haben wir die Zelte abgebrochen und wurden nach Haus gebracht.
Nun heißt es noch, die knapp 1000 Fotos zu sortieren und teils zu bearbeiten. Aber dank Adobe Lightroom ist dies zum Glück schnell gemacht.
Die Ergebnisse werde ich demnächst auch noch hier präsentieren. Habt noch ein bisschen Geduld. 