08.17
Schon seit einigen Tagen war eine Bestellung, die ich bei Amazon tätigte, überfällig. Der Inhalt: Eine kleine Ersatzhalterung meines Kamerastatives, welche die Kamera an das Stativ “fesselte”. Wert: 10€.
Nach ca. 14 Tagen Verzug flatterte nun eine Info von der Post bei mir ein, dass ich mein Paket beim zuständigen Zoll-Amt abholen solle. Huch? Was war da passiert?
Ich also heute früh dort hin. Fern ab von der Zivilisation mitten im Fischereihafen. Dort wurde ich dann von zwei Frauen abgefertigt. Vorher zogen sie sich aber beide erstmal Handschuhe an. Ich hatte Respekt und war mir nicht mehr sicher, ob ich mich gleich noch meiner Kleidung entledigen müsste. (Soweit kam es dann aber doch nicht…)
Nun sollte ich das Paket öffnen. Zur Erinnerung: Eine Stativplatte. 10€ Wert. 3x3cm groß. Ich öffnete das Paket und es war drin, was ich bestellt hatte. Eben diese Stativplatte.
Alles war gut.
Was war passiert? Nun. Die Firma, von der das bestellte Teil kam, saß in der Schweiz. Und da das Paket wohl nicht richtig beschriftet war, landete es beim Zoll. Nun könnte der Zoll das Paket einfach öffnen und rein gucken, um festzustellen, dass nix schlimmes drin ist. Aber das wäre zu einfach.
Von der Schweizer Firma, die sich dann sehr liebevoll um mich kümmerte und mir sogar finanziellen Ersatz für meinen Mehraufwand anbot, erfur ich dann, dass man auch beim Zoll anrufen kann und ihnen erlauben kann, das Paket zu öffnen. Somit ersparrt man sich den Gang.
Also. Was lernen wir daraus?
- Aufpassen, wo man bestellt. EU-Länder sind unkritisch.
- Ab 20€ muss man aus der Schweiz verzollen!!!
- Das zuständige Zoll-Amt sitzt am Fischereihafen in Rostock. Die haben dort nen geilen Ausblick auf die Warnow.
- 2 Frauen mit Gummi-Handschuhen und Uniform machen einem Angst.
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