Nikon SB900 Blitz und neue Möglichkeiten
Ich habe meine Kameraausrüstung aufgestockt: Mit dem Nikon Blitzgerät SB 900. Der Clou an dem Gerät: Man kann es auch als Slave-Blitz irgendwo im Raum positionieren und mit der Kamera fernauslösen. Man muss sein zu fotografierendes Object also nicht mehr zwingend von vorn belichten. Des weiteren kann man den Blitz dann also auch in Kombination mit dem integrierten Blitz des Fotoapparats nutzen. Alles in allem bekommt man also viele neue Möglichkeiten, die ich auch sofort ausprobieren musste.
Ich wollte unbedingt mal ein paar Low-Key-Aufnahmen machen. Dafür benötigt man einen dunklen Hintergrund und eigentlich wenig Licht. Am Ende bekommt man ein manchmal geheimnisvolles, manchmal erotisches Foto. In meinen 2 Räumen habe ich natürlich die Wände nicht schwarz gemalert, weshalb ich mir einige Meter schwarzen Stoff gekauft habe, um meine Wand etwas abhängen zu können. Wenn man dann die Kamera einigermaßen richtig einstellt, kommen dann Fotos dieser Art heraus:
Die Aufnahme von mir habe ich mit einem Selbstauslöser gemacht. Das schwierige dabei: Man kann nicht durch den Sucher gucken, während man vor dem Objektiv rumhampelt. Alleine sich selbst fotografieren ist also nicht so einfach und auf dauer auch anstrengend. (Durch den Sucher gucken. Vor’s Objektiv laufen. Auslöser drücken. Wieder zur Kamera laufen und das Ergebnis kontrollieren. Und alles wieder von vorn…)
Also habe ich entsprechende Technik bei meiner Freundin ausprobiert, was sich als wesentlich einfacher herausstellte. (Logisch… die ganze Lauferei entfällt…
) Neben den Low-Key-Aufnahmen habe ich dann bei ihr auch High-Key-Aufnahmen ausprobiert.
Zu den High-Key-Aufnahmen ist zu sagen, dass ich nicht so viel Licht zur Verfügung hatte und auch keinen ganz weißen Hintergrund. Allerdings konnte ich das große Fenster ganz gut als Lichtquelle nutzen.
Bei allen Aufnahmen habe ich den Blitz so aufgestellt, dass er auf eine Seite des Gesichts blitzt. Dabei war er aber immer auf die Decke gerichtet, damit das Licht weicher ist. Ich habe versucht darauf zu achten, dass trotzdem keine hässlichen Schatten im Gesicht entstehen – zumindest bei den High-Key-Aufnahmen. Bei den Low-Key-Aufnahmen ist die ja explizit erwünscht.
Fazit: Ab sofort bin ich auch für alle Situationen des Foto-Alltags gewappnet, in denen ein Blitz unheimlich hilfreich ist.




Bitte warten ...
erotisch, erotisch, Herr Schade
judith - 13. August 2009 um 11:10 Uhr
[...] habe ja schonmal darüber berichtet, dass ich ein Blitzgerät habe, dass man auch fernab der Kamera auslösen kann. Nun habe [...]
André seine Welt » Foto-Tipp: Augen zu beim entfesselten Blitzen? - 13. Januar 2010 um 00:04 Uhr