2006
06.26

Sonnenbrand in Berlin

Am Wochenende kehrte ich Rostock kurz mal den Rücken um unserer Hauptstadt einen Besuch abzustatten. Am Freitag schauten wir uns das Musical “Die Schöne und das Biest” in einer Schulaufführung an. Das war witzig und gut gemacht, auch wenn der Gesang leider etwas zu leise und der ein oder andere schiefe Ton auch dabei war. Macht aber nix, denn für so wenig Geld bekommt man schließlich selten ein komplettes Orchester, eine toll dekorierte Bühne und was halt noch alles dazu gehört… :)

Danach ging es dann in ‘ne Kneipe zum Bier trinken und quatschen… da wir nächsten morgen früh raus mussten, wurde der Abend aber nicht mehr sehr lang.

Am Samstag segelten wir dann 4 Stunden auf der Havel entlang. Wobei ich eigentlich eher nur faul rumlag und mir die Sonne auf den Bauch schienen ließ. Daher auch der Sonnenbrand. Naja, aber halb so schlimm… da hat man halt Tage später noch was von dem Ausflug…

Dann ging es los an einen öffentlichen Platz zum Fußball gucken. Deutschland gegen Schweden. Das ganze fand statt in der Zitadelle in Spandau. Wir wurden am Eingang gefilzt. Es waren echt viele Menschen da. Und die Sonne brannte wie verrückt. Während der Großteil unsere “Fan-Gruppe” sich vor die Leinwand in die Sonne setzte, suchten Olli und ich den Schatten auf. Nach der ersten Halbzeit war das Spiel ja dann auch mehr oder weniger entschieden und wir warteten das Ende ab. :) Als wir das wieder in die Freiheit liefen donnerte zum Abschied noch ein fetter Böller (polnisch, illegal?) 10m neben uns in einem Tunnel. Autsch.

Erschöpft von dem Ereignis relaxten wir dann Abends vorm Fernseher während – was auch sonst – Fußball lief.

Sonntag wurde dann ausgeschlafen und ausgiebig gefrühstückt, um kurz danach auch gleich wieder Mittag zu essen. So gut gestärkt ging es dann wieder nach Rostock.

PS: Es ist doch immer wieder schön, in den Gesichtern den Neid zu sehen, wenn man den Berlinern erzählt, dass man in Rostock ja dann nachher gleich mal in die Ostsee springt. Hihi… wobei man selbst dazu manchmal zu faul ist… naja, selbst Schuld.

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