2006
04.28

Lange Nacht der Wissenschaften

Die Lange Nacht der Wissenschaften ist vorbei. Aber ich war dabei. Letztes Jahr hab’ ich noch zum musikalischen Rahmenprogramm in der Mensa beigetragen und dieses Jahr war ich dann aber mitten drin im Geschehen.

In der Stubnitz ging es los mit einem HMT-Streicher-Quintett. Unter der Überschrift “Humor in der Musik – Wenn Hindeminth eine schlechte Kurkapelle morgens um 7 vom Blatt spielen läßt” zeigte die Gruppe, wie man auch in der Musik aufmüpfig und frech sein kann. Mit angrenzender Respektlosigkeit Wagner gegenüber verändert Hindeminth ein Wagner-Stück so, dass es teilweise Stimmung völlig entstellt werden.

Danach ging es nach Warnemünde, wo wir uns Robotertechnik anschauen durften. Einmal eingesetzt in der Biologie um Testreihen automatisch und in Massen ablaufen lassen zu können, eingesetzt in der Überwachungstechnik als elektronische Nachtwächter und auch als Fussballspieler. Wobei letzteres natürlich nach Spielkram klingt, aber eigentlich eine Menge Grundlagen-Forschung in der Realisierung versteckt ist. War wirklich sehr interessant. Außerdem gab es dort ein Labor, was sich damit beschäftigte wie Arbeit auf unseren Körper einwirkt. Welche Arbeit welche Probleme auslösen kann. Ob automatisierte Arbeit Probleme machen kann etc.

Danach zeigte sich der Nachthimmel von seiner schönsten Seite. In der Sternenwarte bewunderten wir den Saturn mit seinen Ringen. Außerdem kamen wir ins Gespräch mit einer Kollegin dort vor Ort, die uns dann noch ein paar Fragen beantwortete zu unserem Sonnensytem und einigen Dingen mehr. Außerdem gab’s da was zu essen.

Die Zeit rennte und so schafften wir es dann gerade noch so die Uniklinik, wo wir uns von einem Arzt die Endoskopie zeigen ließen. Das sind die Schläuche mit Kamera und verbedienbarem Gerät. Das ganze am Besipiel einer Darmuntersuchung… natürlich nur im Video. Auf die Frage: “Das gelblich dort gehört aber nicht da rein, oder?” Meinter der Arzt nur: “Doch, das is Kacke”.

Nunja… nachdem wir dann also noch gelernt hatten, wie man einen Tumor aus dem Darm entfernt, machten wir uns auf den Weg zur After Science Party, wo wir den Abend mit ‘nem Cocktail ausklingen ließen. Also “Highlight” hab es den Film Metropolis zu sehen. Ich für meinen Teil fand allerdings die 5 min, die ich in dem Kino saß, so beeindruckend, dass ich direkt wieder raus musste… :) is halt nicht jedermanns Geschmack.

So, und nun noch schnell ein Beitrag zur Sexualaufklärung:
Ein Quiz (mit Dank an Olli)

1 Kommentar

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  1. hi andre, die fußball spielenden roboter heißen robocups… hatten wir uns mal drüber unerhalten :)

    Jana

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