2005
06.06

Das Chorwochenende in Mirow

Freitag

Es war um 13:00 Uhr, als ich anfing mein Auto zu beladen. Erst mit meinen Klamotten und dann mit Toralf. Nach einiger Verzögerung aßen wir dann in der Mensa noch schön Mittag, bevor es dann endlich mit vollgepacktem Auto incl. 5 Personen zum Treffpunkt ging. 14:30 war Treffzeit. Natürlich waren wieder ein paar Spezis dabei, die zu spät kamen. Egal. So gegen 3 ging es dann endlich los. Bis zur Autobahn war’s bissl stressig, aber dann freihe Bahn mit Marzipan. Wir haben natürlich problemlos hingefunden. Trotzdem sind wir dann auf den letzten 100 Metern dann doch noch dran vorbeigefahren… :) war ja klar…

Dort angekommen haben wir dann erstmal unsere Zimmer bezogen und den Strand inspiziert. Einige sind baden gegangen. Ich wäre auch gerne, aber da ich erkältet war, hab ich drauf verzichtet. Haben uns dann bis 18 Uhr die Zeit vertrieben, und dann gab’s auch schon Abendbrot.

Frisch gestärkt traten wir die erste Probe an. Haben ganz entspannt ein paar Lieder durchgesungen und ein paar Kennenlern-Spiele gespielt. Außerdem haben wir mit dem Mörderspiel begonnen, welches, um das schonmal vorwegzunehmen, meine Erwartungen auf jeden Fall übertroffen hat.

Abends ging es dann weiter mit singen und tanzen und feiern. Um 0:00 Uhr haben wir auf der ersten “Mörder-Sitzungen” unseren ersten Mörder entlarvt. Christoph war’s. Für einige wurde die Nacht dann noch sehr spät. Ich für meinen Teil war allerdings schon um 0:15 im Bett, was mir aber kaum Vorteil zu anderen verschaffte, da ich auch erst um halb 4, als es endlich ruhiger wurde, einschlief. Kurz vor’m ins Bett gehen wurde ich übrigens noch von Jule ermordet. Frechheit!!!

Samstag

Nach dem Frühstück fand dann die 2. Chorprobe statt. Dann kam das Mittag essen und danach gab es die Möglichkeit etwas zu unternehmen. Ein großer Teil der Mannschaft nutzte die Gelegenheit um Kanu zu fahren. Ich blieb allerdings mit einigen anderen an Land. Und der kleine Jonathan leistete uns dabei Gesellschaft.

Vorher wurde dann aber noch in einer weiteren Sitzung auch Jule als Mörder enttarnt. Aufgrund der starken Begeisterung für das Mörderspiel initiierten wir dann noch eine Runde.

Um 15:30 fand wieder eine Chorprobe statt. Abendbrot. Chorprobe. Und ab in den verdienten Feierabend. Mittlerweile wurde Carsten als Mörder gestellt, der dummerweise beim Verüben eines Mordes gesehen wurde.

Der Abend verlief überaus lustig. Conny, die leider noch kränker war als ich, hatte ein paar Spiele vorbereitet. Unter anderem ein kleines Quiz. Auch das berühmte Kettenreaktions-Spiel war wieder mit dabei. Und natürlich das Dia-Projektor-Spiel. Auch Mathias und ich hatten uns einige Wochen zuvor etwas überlegt. Und zwar ein Schauspiel-Improvistaions-Spiel. Wir haben uns Situationen und Charaktere ausgedacht, welche dann von den Leuten gespielt werden mussten. Die Geschichten werde ich dann nochmal extra posten. War auf jeden Fall ein riesen Gaudi und ich hab Tränen gelacht.

Dieser Abend endete dann für die meisten aber nicht ganz so spät wie der Freitag, so dass wir gegen 2:30 wohl auch alle mehr oder weniger im Bett waren.

Sonntag

Nach dem Frühstück fingen wir an unsere Zimmer zu räumen. Danach gab’s dann nochmal ‘ne Chorprobe, in der wir unsere neuen Lieder ein letztes Mal übten. Darunter waren “Somebody Loves Me” und “What A Wonderfull World”. “Hakuna Matata” haben wir dann doch noch weggelassen, da der Satz leider nur 2-stimmig war. Christoph will aber da noch 2 Stimmen dazuschreiben. Bin gespannt. So, und dann läuteten wir die letzte Runde des Mörderspiels ein. Lieder haben wir den letzten Mörder nicht ertappt. Anna war’s. Tja, stille Wasser…

So, und dann nach dem Essen kam der Abschied. Die Rückfahrt war sehr ruhig. Alle fanden es sehr schade, dass das Wochenende so schnell vorbei ging. Ich begrüße den Vorschlag sehr, das nächste Mal vielleicht ein verlängertes Wochenende ins Auge zu fassen.

Fazit

Ich fand es einfach toll, mal wieder aus Rostock rauszukommen und das Wochenende dann auch noch mit so lieben Leuten zu verbringen. Und auch, wenn ich etwas angeschlagen war, hat es mir wahnsinnig Spaß gemacht. Und ich muss sagen, dass ich es sehr genossen habe, einfach mal keine Verantwortung für irgendwas zu haben.

Außerdem war die Jugendherberge selbst sehr schön und das Personal recht freundlich (und mit unter auch sehr gutaussehend :)) Kann Mirow weiterempfehlen.

Vielleicht an dieser Stelle doch noch eine kleine Kritik: Aus Sicht des Ex-Chorleiters bin ich der Meinung, dass wir mehr hätten schaffen und leisten können. Aber aus der Sicht eines angeschlagenen Chorsängers und gestressten Informatikers muss ich sagen, dass ich froh bin, nicht so viel Stress gehabt zu haben.

Eine rundum gelungene Chorfahrt!!!

(zu viel Text, um nochmal Korrektur zu lesen… sorry)

1 Kommentar

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  1. Neid!

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